Der Mobilfunk-Netzbetreiber Vodafone (D2)

Vielen Verbrauchern dürfte der Mobilfunkbetreiber Vodafone sicher noch unter dem Begriff Mannesmann D2 bekannt sein. Als im Dezember 1989 die ersten Lizenzen für den Mobilfunk vergeben wurden, war Mannesmann Mobilfunk der erste private Anbieter, der diese Lizenz erhielt. Im Februar des Jahres 2000 wurde Mannesmann D2 von Vodafone übernommen und der Begriff ist heute ein fester Bestandteil auf dem Mobilfunksektor. Neben Vodafone (D2) sind noch Telekom (D1) und E-Plus/O2 auf dem deutschen Mobilfunkmarkt vertreten. Die letztgenannten Anbieter haben erst kürzlich miteinander fusioniert. Außerdem gibt es noch Mobilfunkdiscounter, die jedoch kein eigenes Netz haben, sondern eines der etablierten Anbieter nutzen. Seit 2013 ist das Unternehmen auch noch zu 75 Prozent an Kabel Deutschland beteiligt.

Das Unternehmen bietet sowohl Vertragstarife als auch Prepaid-Modelle mit den unterschiedlichsten Tarifen an. Seit 2011 wurde das Netz erweitert, sodass der Konzern seinen Kunden nun auch das besonders schnelle LTE-Netz bieten kann. Auch dieses gibt es als Vertragsmodell und auch auf Prepaid-Basis mit Smartphone. LTE ist besonders für die Nutzer interessant, die das Internet mobil nutzen wollen. Dank der schnellen Leitung können nun auch große Datenmengen über das Internet in kürzester Zeit verschickt werden. Prepaid-Kunden profitieren dabei von den besonderen Callya-Tarifen. Für einen monatlichen Festbetrag von 9,99 Euro kann der Kunde vier Wochen lang im LTE-Netz surfen, 200 Minuten lang in alle Netze telefonieren oder SMS verschicken. Das Internet hat eine Volumenbeschränkung von 500 MB. Je nach Vertrag bietet das Unternehmen unterschiedliche Auslands- und Roaming-Modelle an. Das gilt sowohl für Vertragskunden, als auch für die Prepaid-Tarife.

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